Einige Millionen Menschen ziehen in Deutschland jedes Jahr um. Sei es aus beruflichen oder privaten Gründen. Doch umziehen ist gar nicht so einfach, denn mit Kisten packen ist es leider nicht getan. Zusätzlich muss man überlegen, ob man mit der Hilfe von Freunden und Verwandten umziehen kann, oder ob ein professionelles Umzugsunternehmen engagiert werden muss. Und dann kommt natürlich noch der ganze Papierkram hinzu: An- und Abmelden beim Einwohnermeldeamt, bei der Post, bei den Stadtwerken und beim Telefonanbieter – da ist es gar nicht so einfach, immer den Überblick zu behalten. mehr »
Generell gilt, dass kein Mieter automatisch bei seinem Auszug die Wohnung beziehungsweise die Mietsache renovieren muss. Grundlegend und nach dem Gesetz sind Schönheitsreparaturen, wie das Tapezieren, das Anstreichen oder Kalken von Wänden und Decken, das Streichen der Heizkörper, der Heizungsrohre, der Türen, der Wohnungstür und der Fenster, Sache des Vermieters. Nur, wenn es im Mietvertrag eine gesonderte Klausel gibt, die von der gesetzlichen Regelung abweichende Vereinbarungen enthält, kann der Mieter zu den Schönheitsreparaturen in einem bestimmten Umfang verpflichtet werden.
Zulässig sind dabei so genannte Abgeltungsklauseln. Diese legen fest, dass der Mieter bei Auszug anteilige Kosten für Schönheitsreparaturen übernehmen muss. Der Gesetzgeber hat allgemeine Fristen festgelegt, die für die Renovierung und Instandhaltung der Mietsache gelten. Für die unterschiedlichen Wohnräume gibt es Fristen zwischen drei und sieben Jahren. Diese beginnen mit Einzug beziehungsweise der letzten Renovierung. Wenn ein Mieter vor Ablauf dieser Fristen auszieht, ist er nicht verpflichtet Schönheitsreparaturen durchführen. Es sei denn es gibt im Mietvertrag gesonderte Regelungen dazu. mehr »
Wer schon mal einen Umzug durchgeführt hat, weiß wie wichtig es ist vernünftige Umzugskartons zu haben. Natürlich gibt es die Möglichkeit bei der Apotheke, oder im Supermarkt (Bananenkartons) Kartons zu beschaffen.
Wenn aber beim Umzug dann das 100 Jahre alte Geschirr von Oma in 1000 Teile zerspringt, spätestens dann wird man sich ärgern, dass man nicht doch für ein paar Euro stabile Kartons aus dem Baumarkt besorgt hat. Die einzige Alternative wären noch Stapelkisten, wenn man nur wenig oder kleine Teile transportieren muss. Für den großen Umzug wird man aber an den Umzugskartons nicht vorbei kommen.
Auch wenn Umzugskartons Geld kosten, sind sie vielseitiger und öfter verwendbar als Sie vielleicht gedacht haben.
Die Vorteile von Umzugskartons:
- Umzugskartons schützen gegen Staub, Stöße, Kratzer und Feuchtigkeit.
- Umzugskartons sind faltbar und so nach dem Umzug leicht zu verstauen. mehr »
Mit dem Umzug ist auch immer eine Menge Arbeit verbunden.
Das gesamte Hab und Gut muss sicher verstaut werden, die zahlreichen Um-, An- und Abmeldungen nicht zu vergessen. Damit Sie nicht in Stress geraten ist es wichtig sich einen Plan zu erstellen und mit der Organisation schon einige Wochen vor dem Umzugstermin zu beginnen. Ungefähr 3 Wochen vor dem Umzug sollten Sie die ersten Um-, An- und Abmeldungen vornehmen.
Hier die wichtigsten Punkte beim Umzug:
- Nachsendeauftrag bei der Post stellen
- Telefonanschluss An- und Abmelden
- Krankenkasse, Versicherungen (Neue Adresse mitteilen)
- Kabelanschluss
- Abonnements
- Stadtwerke über den Umzug informieren
- Einen Termin mit dem Vermieter machen (Wohnungsübergabe) mehr »
Steht ein Umzug ins Haus, muss viel geplant, koordiniert und schließlich gepackt werden. Bei all dem Stress gerät mitunter leicht das Naheliegendste aus den Augen – nämlich die Frage nach dem praktischsten und sichersten Stauraum für die zu transportierenden Sachen. Die beste Lösung ist aber schnell gefunden: Der Umzugkarton.
Die für Transport und Lagerung speziell angefertigten Kartons bestehen aus stabiler, meist verstärkter Wellpappe und verfügen über praktische Tragegriffe. Die Maße der Kartons sind mittlerweile standardisiert: In der Regel fasst ein Umzugkarton ein Volumen von 50 bis 70 Litern und ist circa 30 Zentimeter hoch, 33 Zentimeter breit und 58 bis 66 Zentimeter lang. Aber auch für davon abweichende Transportbedürfnisse findet sich der passende Umzugkarton: So gibt es inzwischen etwas kleinere Bücherkartons mit extra verstärktem Boden, die sich für besonders schweres Packgut eignen, und sehr großformatige Kleiderkartons mit integrierter Kleiderstange, in denen sich Textilien knitterfrei befördern lassen. mehr »
Endlich eine neue Wohnung gefunden, stolpern viele Nachmieter über hohe Ablösesummen für abgenutzte Möbel und andere Einrichtungsstücke. Oft liegt es jedoch nicht am Vermieter oder am Makler, es sind die Vormieter, die einen engen Wohnungsmarkt nutzen, um eine hohe Ablöse von ihren Nachmieter zu verlangen.
Die Immobilienprofis von Immonet klären auf und nennen Maßnahmen und gesetzliche Regelungen rund um die „Ablösesumme“ für Einrichtungsgegenstände.
Eine Vereinbarung zur Ablöse von Einrichtungsgegenständen ist grundsätzlich erlaubt. Der Nachmieter sollte jedoch unbedingt prüfen, ob die zu veräußernden Möbel ihren Preis auch noch wert sind. Listige Vormieter spielen mit dem drohenden Zeigefinger und verweisen auf viele andere Miet-Interessenten, die den Nachlass gerne übernehmen würden. Sollte man als Nachmieter zu viel gezahlt haben, gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen laut HGB von 3 Jahren und die Differenz muss zurückgezahlt werden.
Zeitwert, Alter und Zustand bestimmen den Preis
Das Landesgericht Wiesbaden definiert in seinem Urteil (Landgericht Wiesbaden 1 S 82/96), dass der Zeitwert den Neupreis, den Erhaltungszustand und das Alter berücksichtigt. Ein Missverhältnis besteht, wenn der Kaufpreis den Zeitwert um 50 Prozent übersteigt, entschied der Bundesgerichtshof in diesem Fall. mehr »
Umzug
Wenn ein Umzug bevorsteht, gibt es zahlreiche Dinge, die Sie bedenken müssen. Eine gute Planung ist also unerlässlich, wenn Ihr Umzug ins neue Zuhause nicht im Chaos enden soll. Am besten ist es, wenn Sie sich eine Checkliste erstellen und diese Schritt für Schritt abarbeiten. Neben den offensichtlichen Dingen, die in direktem Zusammenhang mit dem Umzug stehen, gibt es noch zahlreiche andere Aspekte zu berücksichtigen. Mit dem reinen Einpacken, Transportieren und wieder Auspacken ist es also längst nicht getan. Diverse Formalien wie Ummeldung, Nachsendeantrag, eventuell Wechsel des Energieversorgers und Energie sparen wollen oder der Hausbank, wollen alle fristgerecht erledigt werden. Wenn Sie mit Kindern im schulfähigen Alter umziehen, müssen Sie sich gegebenenfalls auch rechtzeitig um den Schulwechsel kümmern sowie Mitgliedschaft in Sportverein oder Musikschule kündigen.
Speditionen
Wer sich beim Umzug professionelle Hilfe holen möchte, engagiert in der Regel eine Spedition. Bevor Sie eine Möbelspedition mit Ihrem Umzug beauftragen, sollten Sie sich über den gewünschten Umfang Gedanken machen. So bieten die meisten Speditionen vom einfachen Transport bis hin zur gesamten Umzugsorganisation inklusive Einpacken sämtliche Leistungsmodelle an. Am besten fragen Sie bei mehreren Umzugsunternehmen an, welches Leistungspaket zu welchem Preis angeboten wird. Beachten Sie dabei auch Haftungsklauseln und eventuell anfallende Extrakosten für Anfahrtswege etc. mehr »
Ein Umzug ist eine wunderbare Gelegenheit, sich mal wieder von Dingen zu trennen, die man nur aus nostalgischen Gründen aufhebt. Denn wessen finanzielle Mittel nicht für eine professionelle Firma, die den Umzug erledigt, reichen, muss selbst mit Hand anlegen. Und dann ist jede Kiste, die nicht – im schlimmsten Fall bis ins Dachgeschoss – getragen werden muss, ein Segen.
Vor einem Umzug ist demnach eine gründliche Entrümpelungsaktion empfehlenswert. Gleichzeitig können Angebote von Umzugsfirmen oder „Einzelkämpfern“ eingeholt werden, die beim Umzug mit anpacken. Gerade wer den Umzug innerhalb einer Stadt plant oder nicht weit fahren muss, kann mit den sogenannten „Einzelkämpfern“ im Gewerbe gute Schnäppchen machen. Denn diese sind in der Preisgestaltung recht flexibel, haben meist nur ein Fahrzeug und eine kleine Anzahl an Mitarbeitern. mehr »
